"Schule ohne Rassismus –
Schule mit Courage"

...ist ein Projekt für alle Menschen, die an einer Schule lernen oder arbeiten und die sich gegen alle Formen von Diskriminierung und Rassismus engagieren möchten. Das Courage-Netzwerk steht für Toleranz, gesellschaftliches Miteinander und eine gewaltfreie demokratische Gesellschaft. Für dieses Ziel wollen wir das Klima an unseren Schulen und in unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten. Courage-Schulen engagieren sich zu einer Vielzahl von Themen der Menschenrechtsarbeit. Die Inhalte werden nicht vorgegeben, sondern die Beteiligten wählen diese selbst.

Courage-Schulen sind Teil eines Netzwerks und werden professionell begleitet, damit ihre Arbeit dauerhaft wirksam sein kann. Koordinierungsstellen und Kooperationspartner informieren und qualifizieren zu Themen und unterstützen bei der Umsetzung der Angebote.

Das Courage- Netzwerk

Bundesweit sind über 3000 Schulen im Courage-Netzwerk aktiv. Auch in unseren beiden Städten Bremen und Bremerhaven sind Schulen - von der Grundschule bis zu Beruflichen Schulen - für eine solidarische und vielfältige Gesellschaft im Netzwerk engagiert.

Gemeinsam eint alle Beteiligten das Ziel ein diskriminierungssensibles Schulklima zu schaffen, in dem die Gleichwertigkeit aller Menschen geachtet wird. Dabei nicht alleine zustehen, leichter Verbündete zu finden und gemeinsam aktiv zu werden, sind Vorteile von Netzwerken. Im September 2001 erhielt die erste Schule aus Bremen den Titel einer "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Bis zum heutigen Zeitpunkt folgten 40 weitere Schulen aus Bremen und Bremerhaven.

Das „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ - Netzwerk ist vielfältig und professionell aufgestellt. Die Bundeskoordination hat die Landeszentrale für politische Bildung mit der Aufgabe betraut als lokaler Ansprechpartner für Schulen und das Netzwerk in beiden Städten zu fungieren.

Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der außerschulischen Jugendarbeit unterstützen die Mitarbeiter*innen der Landeskoordination die Courage-Schulen vor Ort und koordinieren die nachhaltige Zusammenarbeit der Schulen mit den Kooperationspartnern.

Courage-Schulen sind aktiv:

… mit Projekttagen zu Menschenrechten und Demokratie

… mit Workshops zu Diskriminierung, Ausgrenzung oder Rassismus

… mit Ausstellungs- oder Filmprojekten zum Nationalsozialismus

… mit Trainings für Vielfalt, Respekt und Courage

… mit Zeitzeugengesprächen zu Fluchtursachen früher und heute

… mit Begegnungen für ein solidarisches Miteinander

… und vielem mehr

Aktuelles

Auftakttreffen zum neuen Schuljahr

Am 26. September fand das erste Netzwerktreffen für das neue Schuljahr 2019/2020 für die Bremer und Bremerhavener Courage-Schulen statt. In den Räumen der Landeszentrale für politische Bildung gab es auch noch einen Blick zurück, denn den anwesenden Schüler*innen und Pädagog*innen wurden von der Landeskoordination Jahresurkunden für das Engagement der vergangenen Monate überreicht. Für alle gab es zudem ein Materialpaket mit Anregungen und Gelegenheit zum Austausch über die anstehenden Aktivitäten und für Verabredungen zur Zusammenarbeit.

 

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41. Schule im Land Bremen

Wir gratulieren der Oberschule an der Helsinkistraße in Bremen, die am 14. Juni mit der Übergabe der Urkunde durch die  Landeskoordinatorin Linda Blöchl dem Courage - Netzwerk beigetreten ist. Der Musiker und Pate Ewane Makia erárbeitete mit den Schülerinnen und Schülern im Vorfeld in einem Workshop eine musikalisches Statement gegen Rassismus, dass während der Titelverleihung und dem Schulfest vor Publikum zur Aufführung kam. Ewane Makia versprach auch weiterhin  tatkräftige Unterstützung bei anstehenden Projekten. Hierbei wünschen wir viel Erfolg!

 

 

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Schule ohne Rassismus  muss sein ...

"... weil es sich dabei um eine Aktion handelt, die den Schülerinnen und Schülern nicht "von oben" aufgezwungen, sondern von ihnen selbst veranlasst wurde. Vor allem deshalb hat diese Aktion allergrößte Chancen ihr gutes und wichtiges Ziel zu erreichen. Eine solche Aktion nicht zu fördern und zu unterstützen, wäre ein deutliches Zeichen in eine falsche Richtung."

Jens-Uwe Krause; Moderator,
seit dem 19.08.2004 Pate der Gesamtschule Mitte, Bremen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,

weil wir jeden Tag aufs Neue wieder Demokratie und Menschenrechte lernen und leben müssen.

Anette Klasing; Sozialpädagogin LidiceHaus,
seit dem 13.06.2013 Patin der Wilhelm-Olbers-Schule, Bremen, und seit dem 19.08.2016 Patin des Schulzentrums des Sekundarbereichs II Neustadt, Bremen

Schule ohne Rassismus muss sein ...

... weil solche Aktivitäten dringend notwendig sind, um ein Zeichen gegen Diskriminierung von Minderheiten, Antisemitismus und die wachsende Gewalt von Rechts zu setzen.

Jörg Schulz (SPD), Oberbürgermeister a. D der Stadt Bremerhaven,
seit dem 21.04.2004 Pate des Schulzentrums Carl-von-Ossietzky, Bremen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,

weil es leider immer wieder und überall auf der Welt Rassismus gibt und jede Schule ein Ort sein sollte, wo Rassismus keinen Platz hat und junge Menschen selber die Verantwortung übernehmen, miteinander und in gegenseitigem Respekt zu leben.

Julia Jentsch, Schauspielerin,
seit dem 15.11.2005 Patin des Schulzentrums Geschwister Scholl, Bremen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,

weil die Schule zum Alltag gehört und niemand aufgrund seiner Herkunft oder seines Glaubens ungerecht behandelt werden sollte.

Basem Khan,KFZ-Meister,
seit dem 19.8.2016 Pate der Wilhelm-Kaisen-Schule, Bremen.

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,

weil Rassismus und Diskriminierung uns alle als Gesellschaft schadet. Dagegen zu Kämpfen und laut zu sein bleibt unsere gemeinsame Aufgabe.
Damit können wir deutlich zeigen, dass wir in der Mehrheit sind, die wir friedlich und solidär in einer Welt miteinander leben wollen, in der Teilnahme und Teilhabe für jeden möglich ist. Unabhängig von seiner Herkunft.“

Elombo Bolayela; Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft,
Pate der Grundschule Mahndorf und der Berufsbildende Schule für Metalltechnik